Planetenwelt Horw - StNG

entspannen
erleben
schätzen
Stiftung für Naturwissenschaft und Gesellschaft
StNG
Direkt zum Seiteninhalt

Planetenwelt Horw

Die Sonne der Planeten Erlebnis Welt Horw steht auf der Horwer Halbinsel

Wir bauen diese PEW auf, im Moment mit dem Thema Astrophysik. Dabei stehen Monde, die Planeten und Sterne im Mittelpunkt. Der damit angestrebte makroskopische Grenzraum ist die lokale Galaxiengruppe, in der wir mit unserer Milchstrasse sind. Wen Milchstrassen interessieren muss Erfahrung mit Sternen haben und es gibt eine interessante Klasse Sterne: solche mit bewohnbaren Planeten. Unsere Sonne gehört dazu als G2-Stern.

Die lokale Gruppe der Milchstrasse besteht aus Galaxien die nicht so weit entfernt sind - das macht die optische Beobachtung solcher Galaxien mit relativ kleinem technischem Aufwand möglich, wenn das Teleskop aus der gröbsten Lichtverschmutzung raus ist. Das ist der Fall auf der Horwer Halbinsel und noch etwas besser (anders) auf dem Schwendelberg.

Wir sind photographisch verwöhnt mit Bildern auf dem www, insbesondere von Teleskopen ausserhalb der Erdatmosphäre oder von terrestrischen Teleskopen grossen technischen Aufwandes für die Forschung. Der Stiftung StNG ist es ein Anliegen, zu zeigen dass es immer noch möglich ist, qualitativ hochstehend zu arbeiten und dabei den astronomischen Erlebnishorizont wesentlich zu steigern, mit live-Bildern und live-Messungen am astronomischen Fernrohr  und einführender Datenverarbeitung vor Ort, die nicht stundenlang dauert..

Dieses Vorgehen unterscheidet sich z.B. von Astrophotographie bei der nächtelang am Fernrohr aufgenommen wird um dann stundenlang am leistungsfähigen PC die Daten zu bearbeiten, und dabei vor allem auf äesthetische Aspekte zu achten, es unterschiedet sich auch von der thematisch naturwissenschaftlich eingeengten ausschliesslich visuellen Beobachtung sehr heller und sehr ausgedehnter Himmelsobjekte im Ferrohr einer Sternwarte.

Wir gelangen zur Wissenschaft (allgemein, nicht nur zur Naturwissenschaft) wenn wir beim Denken nicht immer von uns selbst ausgehen, sondern vom andern, dem Gegenstand und den anderen Menschen. Vielleicht ist das die entscheidende Wende der menschlichen Entwicklung des Kindes.

Astronomie, Astrophysik und physikalische Kosmologie bieten die einzigartige Chance solche Standort-Wechsel nicht nur spontan zu erleben und zu staunen, sondern unser Koordinaten-System aus der Egozentrik zu lösen. Es ist auch interessant, wie diese Entwicklung kulturgeschichtlich in den vergangenen 4000 Jahren geschah.


Diese Kugel aus Sternen ist M13

M13 ist ein Messier Objekt, ein Kugelsternhaufen. Die Photo ist im April 2018 in Luzern entstanden und zeigt ausser dem Sternhaufen noch ganz klein zwei entfernte Galaxien NGC 6207 mehr hier und die entferntere IC 4617 mehr hier. und mit aladin gehts dort noch weiter in die Naturwissenschaft mit unterschiedlichen Wellenlängen.

zum Vergleich der entsprechende DSS Ausschnitt der IC 4617   die 513 mio Lichtjahre von uns entfernt ist. Etwa 200 x weiter als unsere Nachbargalaxie Andromeda.
Solche Aufnahmen erfordern nach entsprechender technischer Vorbereitung einige Minuten Aufnahmedauer und einen mittelstarken PC zur Aufbereitung des Bildmaterials aus mehreren Einzelphotos.

So kurz ist die Strecke zwischen eigener Arbeit mit noch bezahlbaren kleinen astronomischen Fernrohren und einer der wichtigen professionellen astronomischen Datenbank in Strassbourg.


Es ist etwas paradox, dass wir kaum mehr Sternbilder sehen in unseren Städten und mit einem relativ kleinen Fernrohr und einer auch nicht so speziellen  Kamera am Fernrohr gelingen solche Astrophotos. Darksky Switzerland ist auch relevant für Tiere, hier


Details zur Planetenwelt Horw

- Weil Planeten um die Sonne kreisen wurden die Standorte der Planeten auch in der Planetenwelt Horw in verschiedenen Winkeln auf ihrer Umlaufbahn um den   Sonnenstandort festgelegt. Deshalb gibt es keinen speziellen Weg der als einziger Weg alle Planetenstandorte "eindimensional" als Strecke verbindet sondern ein Wegnetz. Sie können sich dies auch als eine Momentaufnahme einer Planetenkonstellation vorstellen, wie es auch physikalisch in Wirklichkeit in der Heliosphäre ist.

- Es ist nicht wichtig "der Reihe nach" von einem Planeten zum anderen zu laufen. Es ist auch nicht sinnvoll alle Planetenstandorte am gleichen Tag  erreichen zu wollen - am besten planen Sie zuhause Ihre Wanderungen und Ihren Weg bis zum ersten Planeten mit öffentlichen Verkehrsmitteln - und Ihren Heimweg.

- Die Kurz-Texte der Tafeln sind in drei Zonen aufgeteilt:
            Geschichte vor der Kopernikanischen Wende
            Modernes naturwissenschaftliches Wissen und Raumfahrt
            Texte zu unserem Kinderbuch von Cosmi und Dobsi



Entscheidende Entdeckungen der Astronomie

Linsen und Spiegel astronomischer Instrumente waren unvergleichlich schlechter als heutige Fernrohre der Amateurastronomie. Einen histrorischen Durchbruch schaffte die Korrektur von Farb- und Abbildungsfehlern von optischen Linsen.

Mit der Helligkeit von Sternen beschäftigte sich bereits Claudius Ptolemäus (* 100 n. Chr.) er war wie das naturwissenschaftlich damals üblicher war als heute Mathematiker, Geograph, Astrologe und Astronom. Doch, einen anderen Sprung stellte die Kopplung von Spektrometer mit astronomischen Fernrohren dar. Der Unterschied liegt zwischen den Gebieten der Astrometrie und Astrophysik; er ist nicht neu - es wird meist nur ohne Unterscheidung von Astronomie gesprochen.
Sterne und deren Häufungen

Einerseits ist es bei Sternen ähnlich wie bei Schneebällen oder Iglus: dort wo genug Material ist kann Verschiedenes entstehen - und auch vieles Gleiches oder viel Aehnliches.
Die Akkretion ist eine Folge der Schwerkraft  einer der grundlegenden physikalischen Wechselwirkungen im Universum. Dazu kommt die tiefe Erkenntnis, dass Masse und Energie nicht verschwinden können, sondern nur umgewandelt werden können. Die Zusammenstösse in kalten Sternentstehungsgebieten ermöglichen die Transformation der dort schwebenden Atome und Moleküle, so dass Sternenlicht zu leuchten beginnt. In solchen Heliosphären ist dadurch noch nicht alles Material im einzigen Stern verschwunden (eingebaut). Beachten Sie dass solche kaum vorstellbare langsame Veränderung uns erst auffallen kann, wenn wir experimentell danach suchen im dazu angepassten Wellenlänge-Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Das als Hinweis zu unseren angeborenen menschlichen Erlebnisgrenzen.

Betrachten wir die Sterne nach ihrer Entstehung, dann ist mit der Masse jedes Sternes mitbestimmt, wie sich Sterne gegenseitig begegnen werden. Dazu gab es genug Zeit so dass im der Raum-Struktur Sternhaufen und verschieden dicht und verschieden grosse Sternsysteme (Galaxien) entstenden sind. Und da Sterne keine Steinsbrocken sind können wir von Sternpopulationen sprechen. Das wird durch die Bestimmung von Sternspektren und durch die Klassierung von Sternen klar.

Ein Startpunkt zur Arbeit mit Sternen wurde durch die esa neu vermessen, das Hertzsprung-Russell Diagramm, das auch mit einer bescheidenen Ausrüstung und den helleren Sternen selbst ausgemessen werden kann - natürlich viel eingeschränkter aber selbst direkt erfahrbar. Beides sind eindrückliche Möglichkeiten.

Aus der Geschichte der Naturwissenschaft hier

In erster Sicht können Stern und deren Häufungen visuell und photographisch beobachtet werden und dadurch wird auch das Nichtwissen bewusster. Bilder reichen nicht weiter als zu einer Klassifizierung von Lichterscheinungen im Fernrohr ohne dabei die Bedeutung von Formen, Mustern  und Farben weiter deuten zu können.

Sterne und ihre Planetensysteme

Die meisten Sterne sind keine Einzelsterne, was auf ihre Entstehung hinweist. Die Forschung zu Planetensystemen ist verglichen mit der Geschichte der Astrophysik noch jung weil z.B. zwei Forschungsmöglichkeiten wichtig sind: direkte Messungen mit Raumsonden welche durch Raketen auf präzise geplanten Kurs gebracht werden und Teleskope die für unterschiedliche Wellenlängen konstruiert sind und ausserhalb der Erdatmosphäre arbeiten zur Messung von Sterneigenschaften.

Sonnenphysik ist immer noch aktuell, wenn auch heute instrumentelle physikalische Methoden auf immer verschiedenere Objekte und deren Wechselwirkung angewendet werden.

Ein solcher Spezialfall sind Exoplaneten - und noch naheliegender, die Weltraumfahrt im engen Bereich der Sonne - jedoch bereits heute über die Heliosphäre hinaus (pioneer).

Die Entstehungsvoraussetzungen der Sonne (und anderer Sterne) bestimmen mit, ob und wie Planeten, Monde und andere Kleinkörper in einer Heliosphäre vorkommen können. Das ist für uns Menschen existentiell und interessant.

Wie variantenreich sind Sterne, wie entwickeln sich Sterne, wie beeinflussen sich Sterne gegenseitig, wie verändert sich die Umgebung eines Sterns.

Wie können sich welche Planeten-Varianten entwickeln. Wie unterschiedlich und veränderlich können Planeten-Atmosphären und andere Planeteneigenschaften schliesslich sein.

Ein Einstieg real time in aktuelle Raumfahrt

Wir haben spontane und naturwissenschaftliche Kenntnis des Weltraumes weil seit milliarden von Jahren elektromagnetische Strahlung in unsere Richtung zu uns strahlt - unsere Möglichkeiten der Weltraumfahrt selbst "auf den Weg" zu gehen sind erheblich bescheidener.

Auch Distanzen unterscheiden sich grob etwa 4-millionenfach zwischen der Heliosphäre und der Entfernung naher Sterne der Milchstrasse (Umrechnung von parsec in AU).

Es dauerte lange, bis es technisch möglich wurde, astronomische Distanzen zu messen - ein wissenschaftliches Abenteuer für sich.

Wir haben dank Weltraumfahrt zwei Blickrichtungen: den Blick zurück auf unseren Planeten und den Blick hinaus in die Heliosphäre

Energieerhaltung (respektive wenig Verluste) ermöglichen mit der Gravitation künstliche Erdsatelliten und damit die Erdbeobachtung auf erdnahen Umlaufbahnen mit unterschiedlichen Bahnelementen. Die Daten solcher Erdsatelliten sind bekannt. Wer regelmässig astronomisch Sterne beobachtet, dem fallen helle solche Erdsatelliten auf, wenn sie Sonnenlicht zum Beobachter hinunter relflektieren. Messdaten solcher Satelliten erfordern je nach ihrem aktuellen Ort mehr oder weniger empfindliche Empfangsantennen. Technische Uebersicht hier

Beobachtungsresultate und Nachrichten der auropäischen Weltraumorganisation esa hier

Die um den Mond drehenden Satelliten sind relativ leicht terrestrisch  nachzuweisen, wo sich LRO befindet hier

Es geht bekanntlich auch weiter (poineer 10 und 11, schon 1972):
Wer Gravitation in der Heliosphäre gezielt nutzt kann mit möglichst kleiner Masse des  Systems mit der payload präzise zwischen den Planeten navigieren und auch gebunden in deren Nähe Messungen durchführen und Daten zu uns zurück mit hochfrequenter Radiotechnik zurücksenden.

Die aktuelle Position von pioneer 11 zeigt the sky hier  und hier den orbit. In der Distanzkurve von pioneer 11 sehen Sie den Nachweis, dass die Erde sich um die Sonne dreht.

Eines dieser Netze von Bodenstationen ist das deep space network (nicht verwechseln mit deep space astronomie).

Die Hochfrequenztechnik ist hier zugänglich gemacht, was z.B. zeigt, dass Signale von Juno  auf der Bodenstation des deep space networks  noch mit etwa -132 dBm ankommen. Wir können das mit dem Empfängerrauschen vergleichen. Temperatur schränkt Kommunikation ein.

Diese Leistungen von ca 10-19 Watt  weisen darauf hin, dass Information etwas Besonderes ist und nicht zu verwechseln mit Leistung.



Stern-Bilder
Historisch sind Sternbilder Orientierungs-Zeichen in der Vielfalt der Lichtpunkte des Nachthimmels. Frühe Hochkulturen haben Sternbilder in ihrem Jahreswechsel auch als Kalender gesellschaftlich-technologisch genutzt - in Epochen ohne Unterscheidung zwischen Astrologie und Astronomie. Das sind Sternbilder.

Es gibt eine weitere Dimension: Bilder von Sternen, von einzelnen Sternen, also Stern-Bilder. Es gibt nicht nur schwer abzählbare Sterne (nicht unendlich viele) am Nachthimmel, die Sterne unterschieden sich voneinander. Was direkt ein-leuchtet ist die Farbe der Zone der Sternatmosphäre welche in den Raum leuchtet. Weil Sterne wesentlich weiter von uns entfernt sind als unsere nächster Stern, die Sonne, erscheinen sie (nicht, sind sie ...) wesentlich dunkler als unsere Sonne und unser Sehen passt sich an diese Dunkelheit an: Farben am Nachthimmel sind nur bei wenigen Objekten direkt sichtbar und trotzdem: Sterne sind nicht einfach hell oder dunkel, sondern immer farbig.

Die Begrenzung des menschlichen Sehsinnes geht noch weiter: Farbe entspricht der Wellenlänge des Lichts. Die kleinste und grösste Wellenläge welche wir wahrnehmen können begrenzen einen kleinen Bereich der Wirklichkeit. Sowohl kleine Wellenlängen wie auch grosse Wellenlängen sind bestimmend für den Lebensraum  also für Planeten und ihren Stern, also die Heliosphäre und was sich darin bewegt in Raum und Zeit.

Zu den Grundlagen unser Erfahrung mit den nächtlichen Sternenhimmel gehört unsere Erfahrung mit Sternen. Im Angebot heutiger Bilder "aus dem Weltraum" kann diese Grundlage untergehen, was dabei interessiert und auch fasziniert sind dabei Bilder, deren physiaklische Realität kaum klar geworden ist, z.B. Bilder von Galaxien und von Gas- und Staubregionen der Milchstrasse, wozu meist Messier-Objekte gehören und einige Objekte aus dem NGC- und IC-Katalog, die auch mit relativ kleinen astronomischen Fernrohren direkt beobachtbar sind (aslo ohne Photo)., wenige Sternhaufen gehören auch zu diesen Standardobjekten.

Primär geht es im Weltraum um die physikalischen Eigenschaften der Raum-Zeit und um die Entfaltung der Energie-Materie und deshalb primär um das Entstehen von Sternen und deren Veränderung und Einfluss (z.B. innerhalb der Heliosphäre). Deshalb sind Stern-Bilder wichtig, denn sie ermöglichen synthetisches Denken und damit auch die Analyse und Deutung von Bildern der Himmelsobjekte aus der Forschung.

Dort wo auf Bildern es schwarz zu sein scheint kann es immer noch ein wenig hell sein - also schon dort, wo die Erdatmosphäre Beobachtung und Messungen eindeutig beeinflusst.

Wäre das Universum nicht so dunkel, dann würden wir Menschen gar nicht existieren, dazu muss das Universum genügend lange expandiert haben und an Dynamik stark eingebüsst haben. Radioastronomie hilft da weiter. Galaxien ohne Begleiter haben kleinere Sternentstehungs-Raten.

Wir können ins Dunkle gehen um besser zu sehen

Das Sonnensystem hört nicht mit dem Pluto auf

Eine Definition des Sonnensystems welche sich auf die Zuordnung von beobachtbaren Lichtscheiben in einem Fernrohr mit festen makroskopischen Körpern stützt ist histotrisch verständlich und heute zu oberflächlich. Wir verstehen die Ordnung der materiellen Welt erst richtig, wenn wir die unterschiedliche Stärke der Wechselwirkungen einordnen können. Damit versagt die Analogie unserer alltäglichen Erfahrung zu jener Zuordnung auch deshalb, weil sie statisch, ohne Entwicklung gedacht wird.

Auch Planeten verändern sich und es ist interessant zu fragen, wie sie entstehen konnten und weshalb ein Sonnensystem zu ziemlich stabilen Epochen gelangen kann.

Wir können uns eine einfache geometrische Ueberlegungen  machen, wenn z.B. die Bahnen der Kometen  und Kegelschnitte betrachtet werden und dann dies mit der hier entscheidenden Wechselwirkung, der Gravitation verbinden. Unsere Vorstellung muss sich dabei vom alltäglichen "oben und unten" trennen.

Wir können uns also immer wieder dabei ertappen wie wir Alltag in Orte projezieren wo er nicht hingehört.

Die entscheidende Frage ist: Unter welchen physikalischen Voraussetzungen kann ein Sonnensystem überhaupt entstehen und wann stellt sich eine einigermassen "günstige" dynamische Stabilität ein, um überhaupt von habitable zones sprechen zu können in denen sich statistisch betrachtete ungestörte Planeten befinden.
Wie einen Stern eindeutig erkennen

Sterne scheinen nur an der Himmelssphäre angeheftet zu sein. Das führt zur Möglichkeit von Sternkarten und heiute zu Planetarium-Software. Interstellar gibt es kein "oben" und kein "unten" wie bei uns. Natürlich ist es grundlegend, mit einem entsprechenden Koordinaten-System und der Sternzeit sich unter den Sternbildern zurecht zu finden - ohne das keine Vertiefung der Erfahrung. Wem genügt diese Stufe der Erfahrung, Sterne als Punkte (aequivalent als Punkte im dreidimensionalen Raum).

Photos von Sternen werden eher selten publiziert. Dadurch werden Sterne mit ihrer Stern-Umgebung identifizierbar  - das Gesichtsfeld ist wesentlich kleiner als bei Sternbildern.

Bei Mehrfachsternen ist es projektiv unklar ob solche Sterne wirklich sich alle eng  lokal im Raum   bewegen - hier ermöglichen längere Beobachtung und Sternspektren Klärung.


Dadurch eröffnet sich ein Weg, unseren planetaren Lebensraum auch naturwissenschaftlich zu erfassen - über die Einschränkungen unser direkten Sinneseindrücke hinaus und in Zusammenhang mit solchen eigenen Erlebnissen:

Physik ist universell und Sternspektren sind ein Weg molekulare Zusammenhänge zu erfassen - Wirklichkeit die kein Mensch spontan erleben kann die gleicherweise auf Planeten, also in unserer Landschaft Gegenwart und Zukunft  des Lebensraumes bestimmt

Bezogen auf Pflanzen geht es naturwissenschaftlich hier um den Bereich der Oekophysiologie.
Sterne und Mehrfachsterne

Mit dem ersten Schnee im Winteranfang können wir kaum eine lange Schneeballschlacht machen, es braucht genug Schnee für viele Schneebälle. Sterne entstehen nicht aus dem Nichts und es gibt unterschiedliche Sterngenerationen. Wenn ein Stern genügend weit von allen anderen entfernt ist, ist er naturwissenschaftlich eher uninteressant (was hier nicht weiter im Detail begründet wird).

Dazu kommen Wechselwirkungen zwischen dem Zentralstern und den dazugehörenden Planeten und weiteren Körpern in der Helisophäre. Mehrfachstern-Systeme erschweren die Existenz einer habitable zone.

Es ist also zu unterscheiden wie naturwissenschaftlich Sterne prinzipiell erforschbar sind und mit welchen Sternen die Voraussetzung für irdisches Leben überhaupt vorhanden sein können.

Diese Ueberlegungen ermöglichen es, interessante Sterne auszuwählen, die auf der nördlichen Hemisphäre in den jeweilgen Jahreszeiten in der Innerschweiz beobachtbar sind, abgesehen von zirkumpolaren Koordinaten.

Was Pflanzen mit Sternen verbindet

Meist wird zum Thema "Physik" über die unterschiedlichen Kräfte gesprochen. Das ist zwar nicht unwichtig - jedoch sollte besser von Wechselwirkung, von Wirkung gesprochen werden. Und auch da geht Wesentliches über die materielle Realität verloren, nämlich: Struktur und Wirkung gehören zusammen.

Was Pflanzen mit Sternen verbindet entdecken wir, wenn uns Spektren interessieren, zum Beispiel Sternspektren, und noch genauer und allgemeiner: Spektral-Linien und Atombau. Und was für Atome gilt, das gilt auch für Moleküle.

Struktur der "Licht"-Quelle (z.B. der Sternatmosphäre)  bestimmt das Spektrum ihrer elektromagnetischen Strahlung, welche diese Quelle emittiert. Und solche  Emission und Absorption "gehören" zusammen. Pflanzen absorbieren Photonen der Sonnenstrahlung.

Das führt hin  zu einem grundlegenden Zusammenhang zwischen unserer Sonne, unserer Erdatmosphäre und unserer Pflanzen-Schicht über und unter dem Erdboden. In diesem Zusammenhang steht die Photosynthese von Pflanzen im Mittelpunkt. Es geht also hier nicht um eine Vereinfachung: Sonne-Pflanzen - mit Auslassung der Atmosphäre des Planeten Erde. Die Wirkung der Sonne auf Pflanzen auf die Photosynthese einzuschränken wäre jedoch auch falsch - dazu ist es wichtig, sich mit Temperatur und Wärme zu beschäftigen.

Wir können die Photosynthese als die wichtigste chemische Reaktion unseres Planeten betrachten - und sie gehört zum  Metabolismus von Pflanzen und zum Metabolismus jedes Menschen.

Bisher fehlt uns Erfahrung, ob es überhaupt Pflanzen im Sonnenlicht auf der Marsoberfläche geben kann und wirklich gibt - so differnziert kann die habitable zone einer Heliosphäre sein.

Hier geht es nicht um Sonnen-Energie (Energie) sondern um das Fragen nach dem Sonnen-Spektren im Zusammenhang mit Chlorophyll der Pflanzen und Information in der Biologie. Sich mit Energie zu beschäftigen ist strukturell immer oberflächlicher als Fragen zur Wirkung und zur Stabilität: Fragen zu Entropie und Information.

Das macht Sternspektren und multispektrale Erdbeobachtung mit Satelliten interessant

Information ist nicht nur Thema der Medien, der Informatik, der natürlichen und künstlichen Sprachen.
Diese Bildgallerei zeigt einige Aufnahmen  (in der Innerschweiz aufgenommen) die zu den Texten über Sterne gehören. Wir wollen auf der website bei exemplarischen Beispielen bleiben, weil solche Bilder erst wirklich verständlich werden durch selbst erfahrene physikalische Experimente.

Wer sich nur auf seine Sinneserlebnisse stützt verpasst heute Dimensionen des Sternenhimmels
 

Astrophysikalische Beobachtungsabende der  Stiftung sind in Vorbereitung
Berühmte Messierobjekte und andere astrophysikalische Sehenswürdigkeiten am Nachthimmel

Die Kombination von Photographie, Photometrie und Spektroskopie führt bereits im Bereich des sichtbaren Lichts zu erstaunlich neuen Welten. Die Berühmtheit von Charles Messier ist auch damit verbunden dass er damals mit Instrumenten in Paris arbeitete welche mit einfachen aber qualitativ guten Fernrohren heute beobachtet werden können. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es durch systematische astronomische Durchmusterungen andere Kataloge gibt mit weiteren Objekten im ähnlichen Helligkeits- und Ausdehnungsbereich (Gesichtsfeld) wie die Messierobjekte. Damit stehen der unkomplizierten live Beobachtung hunderte interessanter Objekte zur Verfügung.

Eine Uebersicht der Messier Objekte hier

Wer sich nun für Astrophysik interessiert wird Sterne, Sternpektren, Mehrfachsterne, offene und kugel-Sternhaufen näher beobachten und messen - und dies in ihren Entwicklungs-Varianten, dazu gehören die sogenannten planetarischen Nebel.

Sonnenphysik und Kernphysik haben zu physikalischen Erkenntnissen geführt die dazu führen, dass nur mit dem zu uns scheinenden "Licht" als Quelle für die experimentelle Arbeit die Vorstellungen sich auf das gesamte messbare Universum erstrecken. Die Grundhypothese dabei ist die Universalität der grundlegenden physikalischen Wechselwirkungen und dern zeitliche Konstanz (ein Naturgesetz verändert sich nicht, wenn es richtig erkannt worden ist).

Astrophysik
StNG
(C) 2018 Stiftung für Naturwissenschaft und Gesellschaft
Ausschluesse ( disclaimer)  
www.planetenwelt.ch hat Links zu anderen Seiten im www. Für alle diese   Links gelten:
Planetenwelt.ch möchte ausdrücklich betonen, dass Planetenwelt.ch keinerlei  Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte dieser Seiten hat. Deshalb  distanzieren sich Planetenwelt.ch hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller  gelinkten Seiten inklusive deren Unterseiten. Diese Erklärung gilt für alle auf  Planetenwelt.ch angebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen  Links oder Banner führen.
www.planetenwelt.ch verwendet responsive design - dadurch passt sich die Darstellung der Aufösung Ihres Displays an. Wir empfehlen einen PC  oder ein tablet mit mindestens 800 pixel
Zurück zum Seiteninhalt